Bitte nicht lachen

Meine Klasse liebt Sushi. Oft wird Geld zusammengelegt und sie bestellen sich zur Mittagspause einige Portionen aus dem örtlichen Sushi-Restaurant. Da liegt der Gedanke nicht fern, auch mal in der Lehrküche welche herzustellen.

– Bitte, Frau Meißner, bitte, bitte, bitte.

– Nein, ich habe keine Ahnung, wie man das macht.

– Das ist ganz einfach, man kann auch Räucherfisch nehmen oder vegetarisch, ich hab auch eine Rollmatte zu Hause. Bitte, Frau Meißner, bitte, bitte, bitte.

– Na gut. Ich werde mich mal schlau machen.

 

Ja, und versprochen ist versprochen. Ich habe also zunächst mal einen Sushi-Kurs gebucht. Den hat eine japanische Köchin in Berlin geleitet, die ich schon mal im Fernsehen gesehen hatte und sehr sympathisch fand. Der Kurs war recht lustig und informativ. Wir haben eine ganze Menge Sushi produziert. War auch ganz leicht und vor allem lecker so unter fachkundiger Anleitung. Ich könnte glatt zum Sushi-Fan werden. Mir schwirrten auch sofort viele Ideen im Kopf herum, was man noch so alles machen könnte. Bunte Sushi, süße Sushi, … alles ist möglich. Also habe ich mir eine Grundausrüstung im Internet bestellt. Über die Feiertage hat man ja ein wenig Zeit und ich hab es mal allein probiert.

Das ist nun das stümperhafte Ergebnis. Als Füllung habe ich übrigens Tamago, geräucherten Tunfisch und Gurke verwendet.

Geschmeckt haben sie übrigens gut, wenn auch der Reis für meine Begriffe ein bisschen klebrig war. An meiner Rolltechnik muss ich wohl noch arbeiten. Gibt es eigentlich verschieden große Rollmatten oder sind die genormt?

2 Kommentare

  1. Hmm…es sieht so lecker aus! Es gibt die Rollmatten und verschiedene Sushi-Formen und sie sind ganz praktisch, um Sushi in die Form zu bringen. Ich bereite sehr selten Sushi vor und konnte auch noch nicht perfekt formen. Am Anfang habe ich mit Hilfe einer Klarsichtfolie aufgerollt und es hat sehr gut geklappt. Liebe Grüße und einen schöne Tag, Hang

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