Nach 24 Stunden sind schon deutliche Veränderungen sichtbar. Es duftet auch ganz herrlich nach Walnussbaum. Durch das Anschneiden und Anstechen der unreifen Walnüsse wird das Fruchtfleisch verletzt. Dabei treten Bitterstoffe aus, deren Konzentration beim Wasserwechsel schrittweise verringert wird. Außerdem werden Enzyme freigesetzt und eine Vorstufe des schwarzbraunen Farbstoffs der Walnuss. In einer enzymatischen Reaktion, vergleichbar mit dem Braunwerden von Äpfeln, bildet sich die schwarze Färbung aus.

Jetzt gilt es, für mindestens zehn Tage ein bis zweimal täglich das Wasser zu wechseln. Dabei sollte der Topf möglichst kühl stehen. Das muss nicht im Kühlschrank sein, ein Keller wäre schön oder ein schattiger Platz im Garten. Bei sehr hohen Außentemperaturen wechsele ich das Wasser noch häufiger.
wird fortgesetzt
