Schwarze Walnüsse Ernten und Einlegen: Ein Leitfaden – Teil 1

vorbereitete Nüsse

Schwarze Nüsse sind wirklich lecker. Man kann sie zum auf einem Butterbrot genießen, sie passen aber auch sehr gut zu einer herzhaften Käseplatte.

Ende Juni ist es Zeit, die grünen Walnüsse zu ernten und als schwarze Nüsse einzukochen. Die Schale der Nüsse muss noch weich, darf nicht verholzt sein. Der gesamte Herstellungsprozess dauert ungefähr drei Wochen. In dieser Zeit müssen die Nüsse täglich betreut werden. Man sollte also keine Reise geplant haben. Es ist ein zeitaufwendiges Verfahren, das am Ende aber mit einer wirklich köstlichen Spezialität belohnt wird. Nach dem Einkochen müssen die Nüsse noch bis mindestens Weihnachten reifen, bevor man sie genießen kann. Das Marzipanaroma und die verwendeten Gewürze wie Vanille, Anis, Zimt und Nelken passen ja auch sehr gut in die Weihnachtszeit.

Die Vorbereitung und das Wässern

Die grünen Nüsse werden gepflückt und gewaschen. Dann werden Stiel und Blütenansatz abgeschnitten und die Nüsse mehrfach angestochen. Dafür hat sich bei mir so ein kleiner Maispicker als sehr nützlich erwiesen. Wer nicht die nächsten sechs Wochen mit braunen Fingern durch die Gegend laufen möchte, dem rate ich, Handschuhe zu tragen. Ich nehme Einweg-Handschuhe und trage zwei übereinander.

Die vorbereiteten Nüsse werden mit kaltem Wasser bedeckt. Das wird täglich gewechselt. Sollte es sehr warm sein, wechsele ich das Wasser auch zwei- oder dreimal täglich. Dieses Wässern dauert 10 bis 14 Tage. In dieser Zeit verfärben sich die Nüsse langsam schwarz und die Bitterstoffe werden entfernt.

Nüsse mit kaltem Wasser bedecken

wird fortgesetzt

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